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Alpenwanderungen

Wir sind jährlich in den Alpen unterwegs - meistens über verlängerte Wochenenden von Freitagmorgen bis Montagabend. So können wir einige schöne 4-tägige Hüttenwanderungen empfehlen und vorstellen. Diese sind auf den folgenden Seiten so beschrieben, dass Interessierte sie selber gut organisieren und laufen können.

Ein Hinweis zu Beginn: Eventuell verleitet unser Domainname FamilieSeng.de zu der Annahme, dass es sich um Familientouren handelt, welche man auch mit kleineren Kindern durch führen kann. Das ist jedoch bei den meisten Routen nicht der Fall! Grundsätzliches zum Tourencharakter steht im Abschnitt Schwierigkeit der Touren.

Abschnitte auf dieser Seite:

Schwierigkeit der Touren:

Bei den Touren handelt es sich um Wanderungen, nicht um Klettertouren. Es gibt aber bei vielen Touren Stellen, an denen ihr auch eure Hände mal zu Hilfe nehmen müssen. Oft sind diese Stellen zwar mit Drahtseilen gesichert, trotzdem sind aber Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit Voraussetzungen für diese Wanderungen! Mit etwas alpiner Erfahrung lassen sich aber alle Touren bei ausreichender Vorbereitung und mit richtiger Ausrüstung problemlos meistern.
Das heisst allerdings nicht, dass sie ungefährlich sind. Da es sich um Wanderungen im Hochgebirge handelt, kann man trotzdem z.B. durch Wetterumschwünge schnell in heikle Situationen kommen. Außerdem sind Einschätzungen zur Schwierigkeit immer subjektiv. Jeder empfindet das ein bisschen anders, oft hängt das auch von der Tagesform, dem Erschöpfungszustand usw. ab.
Nähere Angaben zur Schwierigkeit der einzelnen Touren sind im jeweiligen Eingangsteil der Beschreibungen zu finden.

Alle Angaben auf diesen Seiten wurden sorgfältig ermittelt. Vieles kann sich aber ändern und wir sind nicht in der Lage, alle Informationen ständig auf Richtigkeit zu überprüfen. Schwierigkeitseinschätzungen wurden sehr subjektiv getroffen. Daher lehnen wir jegliche Haftung für die Angaben auf dieser Website ab!



Touren-Charakteristik:

Die vorgeschlagenen Touren sind mit zwei Ausnahme alle 4-Tages-Touren. Warum eigentlich 4 Tage? Das hat mehrere Vorteile: Zum einen ist das lang genug, dass sich auch eine Anreise aus etwas weiterer Entfernung lohnt. Man kann in diesem Zeitraum ein Gebiet in den Alpen schon recht gut kennenlernen. Zum anderen ist das aber noch nicht so lang, dass der Rucksack durch Verpflegung und weitere Wechselwäsche unnötig schwer wird. Man kommt bei dieser Länge konditionell noch so gut hin, dass man nicht einen "Ruhetag" mit einem kleineren Tagespensum einlegen muss. Auch hält man diesen Zeitraum noch ganz gut ohne Rasieren und ggf. weitere gründlichere Körperpflege aus. (Nicht alle Hütten haben Duschen!) Und außerdem ist es praktisch, dass man mit 2 Urlaubstagen 4 Wandertage erleben kann, wenn man den Termin über ein Wochenende liegt. Also in meinen Augen sind 4 Tage ein Optimum für eine Alpentour.
Die vorgeschlagenen Touren sind also alle so angelegt, dass sie inklusive An- und Abreise aus der Mitte Deutschlands 4 Tage benötigen. (Die 3-Tages-Touren wurden mit einer zusätzlichen Wanderung und Übernachtung auf der An- oder Abreise auf 4 Tage ausgedehnt.) Wir handhaben es immer so, dass alle auswärtigen Teilnehmer am Donnerstagabend nach Marbach (bei Fulda) anreisen und hier übernachten. Am Freitagmorgen fahren wir gemeinsam mit einem Auto in Richtung Berge, wo wir gegen Mittag den Aufstieg zur ersten Hütte starten können. Nach den Tagestouren am Samstag und Sonntag zu weiteren Hütten folgt am Montagmorgen der Abstieg, so dass wir gegen Mittag zurück am Auto sind. Am späten Nachmittag können dann alle noch ihre weitere Heimreise von Marbach aus antreten.
Um möglichst viel von der besuchten Gegend kennenzulernen, sind die Routen sind so ausgewählt worden, dass immer von Hütte zu Hütte gewandert wird. Wenn möglich wurde die Besteigung von mindestens einem Aussichtsgipfel mit eingebaut, aber auf das "Gipfelsammeln" waren wir nicht aus. Es darf zwar ruhig auch mal anstrengend werden, aber in der Regel stand das Erleben der schönen Bergwelt im Mittelpunkt.
Mehrmalige Übernachtungen in der gleichen Hütte sind bei unseren Touren die Ausnahme.
Erkundigt euch bitte vorher, ob die Hütten geöffnet haben! Bei manchen Hütten ist auch eine Reservierung dringend anzuraten, da sie gerade an Wochenenden manchmal überfüllt sind. - Informationen über die Hütten kann man sich normalerweise im Internet ganz gut beschaffen, z.B. über die Homepages der Alpenvereine.



Gehzeiten:

Die in den Tourbeschreibungen angegebenen Zeiten sind reine Gehzeiten. Sie wurden Führern und Kartenmaterial entnommen und dienen nur als Anhaltspunkt, da die Laufgeschwindigkeit doch sehr unterschiedlich ist. Auch Pausen sind hier nicht eingerechnet. Also bitte diese Zeiten nur als Anhaltspunkt nehmen!
Wir haben meist erheblich länger benötigt, da wir uns normalerweise auch die Zeit genommen haben, die wunderschöne Bergwelt auf uns einwirken zu lassen.



Hinweise zu den Tourbeschreibungen:

Die Beschreibungen der einzelnen Touren werden von einer Kurzübersicht und einer allgemeinen Charakteristik der Tour eingeleitet, gefolgt von Wanderkarten-Empfehlungen und einer Linkliste mit Websites, die bei der Planung der Tour weiterhelfen. Die Tages-Etappen werden einzeln beschrieben. Am Ende steht dann immer ein kürzerer oder längerer Bericht, wie wir die Tour gelaufen sind.
Mögliche Variationen der Tour sind bei den älteren Beschreibungen im Kapitel Allgemeines zur Tour zu finden. Bei den Touren ab 2006 wurde dafür ein eigenes Kapitel hinter der Beschreibung der Tagesetappen eingefügt. Darin sind Möglichkeiten beschrieben, wie die Tour abgekürzt oder erweitert werden kann, wie man die Länge der Tagesetappen ggf. ändern kann, wie man Schwierigkeiten umgehen kann - kurzum, wie man sie an die eigenen Wünsche anpassen kann. Überhaupt sind die Touren der letzten Jahre etwas ausführlicher beschrieben. Der Grund ist, dass die Beschreibungen der Touren aus den 90er-Jahren erst einige Zeit später niedergeschrieben wurden. In den Jahren 2002-2004 entstanden diese Seiten, und mit diesem zeitlichen Abstand waren keine sehr detaillierten Angaben mehr möglich.
Zu den Touren ab 2003 (seitdem ich eine Digitalkamera habe) gibt es jeweils ein Fotoalbum, welches im Bereich Fotos der Homepage steht. Anhand der Fotos kann man ein paar Einblicke in die Charakteristik der Tour gewinnen und ggf. auch die Schwierigkeit der etwas heikleren Wegstellen besser anschätzen. (Am Ende jeden Tourberichts gibt es einen Link, mit dem ihr direkt zum zugehörigen Fotoalbum gelangt.)
Links auf weitere Websites mit Beschreibungen von Mehrtagestouren in den Alpen sowie nützliche Links für die Vorbereitung der Touren findet ihr hier im Bereich Tipps und Links unserer Homepage.



Tipp zur Touren-Auswahl:

Noch ein Tipp: Wenn ihr eine Tour plant, müsst ihr euch wahrscheinlich auch auf einen bestimmten Zeitpunkt festlegen und könnt nicht auf gutes Wetter warten. Sollte der Wetterbericht dann kurzfristig sehr schlecht ausfallen, muss man sich überlegen, ob man entweder die ganze Tour absagt oder die Berge missmutig im Schlechtwetter durchläuft. Da beides nicht schön ist (und letzteres auch gefährlich werden kann), empfehle ich, immer eine Alternativtour in einer anderen Gegend mit zu planen. Liegt z.B. das geplante Ziel im Nordalpenstau mit angesagter Schneefallgrenze unter 1000 m, dann kann man in die Dolomiten oder ins Tessin ausweichen, wo die Großwetterlage dann sicherlich besser ist. Also gleich eine Alternative mit planen - hier finden sich genug Vorschläge!



Packliste:

Was muss bei einer solchen Bergtour alles mitgenommen werden? Vor dieser Frage steht man jedesmal wieder, wenn man anfängt, seinen Rucksack zu packen. Um die Überlegungen etwas zu erleichtern, stelle ich meine Packliste für solche 4-Tages-Touren zur Verfügung. Sie ist so ausgelegt, dass man nicht zu wenig und nicht zu viel mitnimmt. In den Fußnoten sind noch einige Anmerkungen zu finden, wozu man die Dinge mitnehmen sollte und was man ggf. alternativ einpacken kann.
Hier also die Packliste als PDF-Datei:
   packliste.pdf
(Für die Anzeige und den Ausdruck der Liste benötigt man den Adobe Reader, welcher auf den allermeisten PCs schon installiert sein dürfte. Wenn nicht, kann man ihn auf der Download-Seite von Adobe herunterladen.)
Sicherlich wird der eine oder andere ein paar Punkte auf meiner Liste ändern wollen, um sie seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Da sich die Liste im PDF-Format nicht verändern lässt, stelle ich sie auch noch als RTF-Datei zur Verfügung. Dieses Format lässt sich mit jedem gängigen Textverarbeitungs-Programm öffnen und bearbeiten. (Zum Herunterladen der Datei bitte mit der rechten Maustaste anklicken und Ziel speichern unter ... auswählen!)
   packliste.rtf



Eine abschließende Bitte:

Wenn jemand eine der Touren geht, dann wäre es sehr nett, wenn er sich danach mal kurz bei uns melden könnte und uns mitteilt, ob die Angaben noch aktuell sind! Auch wenn man keine Änderungsvorschläge zu der Tour oder der Beschreibung hat, ist ein kurzes "Hallo, ich bin die Tour xyz gegangen, war schön" sehr gerne gesehen. - Vielen Dank im Voraus.

Über Vorschläge von euch für weitere 4-Tages-Touren würden wir uns freuen!



Historie unserer Alpenwanderungen:

Während meiner Studienzeit in den 80er-Jahren an der TH Ilmenau war uns der Weg in Richtung Alpen verwehrt. Deshalb fuhren wir während der Semesterferien in für uns erreichbare Berggegenden in Rumänien und Bulgarien. Mit meinen Kommilitonen Rocco und Jörg sowie teilweise wechselnden weiteren Begleiterinnen und Begleitern durchquerten wir dort mit Zelten mehrere Gebirge. Nach dem Studium kam das durch Berufsstart, Familiengründungen, Hausbau usw. erstmal zum Erliegen.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden dann die Alpen teils alleine oder mit der Partnerin erkundigt.
Als sich 1996 auch bei uns, der Familie Seng, Nachwuchs einstellte und gemeinsame Bergtouren erstmal nicht mehr möglich waren, schlug ich Rocco und Jörg vor, doch für ein verlängertes Wochenende zusammen in die Alpen zu fahren. Also planten wir (auf Vorschlag von Susanne, die die Tour ein paar Jahre vorher schonmal gegangen war) eine Runde im Lechquellen-Gebirge. Die Tour war trotz Schneeeinbruchs aus mehreren Gründen sehr schön: Wir hatten mal wieder etwas länger Zeit zum reden, wir konnten die schöne Bergwelt erleben und wir konnten uns körperlich etwas mehr verausgaben als wenn man mit Familie unterwegs ist. Also unbedingt wiederholen!
In den folgenden Jahren kamen dann auch weitere unserer damaligen Kommilitonen mit, die einen häufiger und die anderen seltener. Oft war es gar nicht so einfach, einen passenden Termin zu finden. Meistens lag der dann nach dem Ende der Sommerferien, also Ende August bis Mitte September. Je nachdem, wer dann konnte, waren wir mit 3-6 Leuten in den Alpen unterwegs.
In den Anfangsjahren gab es zusätzlich zu unserer "Männertour" auch "Frauentouren", bei denen unsere Ehefrauen gemeinsam zu einer 4-Tages-Wanderung aufbrachen. Meistens ging es auch in die Alpen, einmal auch in den Schwarzwald. Nach einigen Jahren schlief das aber aus unterschiedlichen Gründen wieder ein.
Die hier beschriebenen Touren sind übrigens fast ausschließlich die Männertouren. Die Frauen gingen meist eine andere Runde.
Eine Chronik, in welchem Jahr welche Tour gegangen wurde, ist in der Tabelle der absolvierten Touren zu finden. Sie enthält eine Spalte mit der Jahreszahl. In den Beschreibungen selbst ist dann am Ende immer ein Kapitel Bericht von der Tour oder Kurzbericht von der Tour zu finden - je nachdem, wie ausführlich er ausfällt.
Wir wünschen allen viel Spaß in den Bergen!



Hier geht's weiter zur Tourenübersicht mit Links auf die Beschreibungen der einzelnen Touren.

 

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